Japanische Messer: Die besten Kochmesser und Küchenmesser

Japanische Messer vereinen perfekt Handwerk und Qualität. Die Schmiede in Japan haben die Herstellung über viele Jahre perfektioniert. Aus diesem Grund hat man heute besonders robuste und scharfe Klingen. Dabei muss man nicht mal viel bezahlen.

In immer mehr Hobby- und Profiküchen findet man Kochmesser aus Japan. Viele bekannte und namhafte Hersteller, z.B. Kai, Haiku, Tojiro, liefern gute Qualität. Zudem gibt es für jeden Zweck und Bereich das perfekte Exemplar. Die Klingen sind so scharf, dass sie wie durch Butter schneiden.

Auf dieser Seite bringe ich Ihnen das Thema japanische Messer näher. Außerdem erhalten Sie Tipps, Infos und Empfehlungen.

Ratgeber: 3 ausgewählte artikel

Handgeschmiedete Küchenmesser in der Vorstellung.

Handgeschmiedete Küchenmesser
Handgeschmiedete japanische Messer sind nicht nur etwas für Profis. Erfahren Sie hier alles über die besonderen Kochmesser mit dem gewissen Extra. 

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Wunderschönes japanisches Damastmesser von Wakoli.

Damastmesser: Das müssen Sie wissen
Damastmesser aus Japan erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind sehr scharf, robust und haben besonders harte Klingen. Auch das Design stimmt.

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Gute Küchenmesser erkennen und pflegen

Gute Küchenmesser – Bestseller, Auswahl und Tipps
Woran erkennt man gute Küchenmesser? Hier sehen Sie, worauf Sie achten müssen. Zusätzlich Tipps zu Pflege und Auswahl.

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Top 5 Bestseller: Die beliebtesten Kochmesser

Messerset von Wakoli mit 6 Stück

Wakoli 6er Set
Eines der beliebtesten Messersets. Hier bekommen Sie alles was Sie brauchen: Großes und kleines Santoku, Schinkenmesser, Office-Messer, Brotmesser und Chefmesser. Die Klingen sind scharf und robust. Ein absoluter Bestseller!

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Gräwe Santoku

Gräwe Santoku groß
Dies ist die Nummer 1 in der Kategorie „asiatische Küchenmesser“ bei Amazon. Die Klinge auf 67 Lagen Damaststahl ist extra scharf. Der schöne Griff liegt und in der Hand. Viele Kunden sind von diesem Produkt absolut überzeugt!

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Kai Europe Shun Santoku 18 cm

KAI Europe Shun Santoku
KAI ist einer der meist gekauften Marken aus Japan. Die Firma hat eine lange Tradition und ist bei Hobby- und Profiköchen beliebt. Die Shun-Serie ist besonders qualitativ. Die Klinge ist aus Damaststahl und besonders scharf. Ein Top-Produkt!

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Wakoli Chefmesser

Wakoli Chefmesser 
Küchenmesser von Wakoli sind absolute Bestseller. Sie haben gute Bewertungen. Die Klingen sind sehr robust und scharf. So gelingt Ihnen ein präziser und gleitender Schnitt. Beim Chefmesser sind 67 Lagen Stahl und ein Edelholzgriff verbaut. Kunden loben vor allem die gute Balance bei der Handhabung.

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Tojiro Santoku mit schwarzem Griff

Tojiro Santoku 
Auch Tojiro ist eine Marke mit Tradition. Gerade die Santokus sind sehr beliebt. Es sind klassische und sehr robuste Küchenmesser. Hiermit können Sie Fisch, Fleisch und Gemüse perfekt schneiden. Viele Kunden haben gleich mehrere Kochmesser von Tojiro zu Hause.

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Alles zum thema japanische messer

Die Kunst der Herstellung japanischer Messer hat eine lange Tradition. Es stammt ursprünglich vom Schmieden der Samurai-Schwerter. Daher ist es auch kein Wunder, dass man einige Schmiede mit langer Geschichte vorfindet.

Der Schwert- und Messerbau wurde über lange Zeit perfektioniert. Anders gesagt: Die Erkenntnisse wurden von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Davon profitieren die heutigen Hersteller und Kunden.

Heute werden Kochmesser aus Japan in allen möglichen Ländern produziert. Daher spricht man auch eher von den Messerformen als vom Herstellungsland. Jedoch sind handgeschmiedete Küchenmesser immer noch etwas Besonderes.

Hochwertige Kochmesser kommen heute nicht nur aus Japan

Die heutigen Küchenmesser werden auf drei Arten hergestellt: Erstens maschinell, zweitens in einer Manufaktur oder drittens handgeschmiedet. Dabei kann man nicht sagen, dass eine Herstellungsart besser als die andere ist. Hingegen kommt es eher auf den Geschmack und Einsatzzweck an.

Ein Liebhaber für japanische Messer bevorzugt lieber Exemplare die von Hand geschmiedet sind. Demgegenüber reicht für den Alltag ein gutes Messer aus einer Fabrik oder Manufaktur aus.

In Europa sind Kochmesser aus Japan bei Hobby- und Profiköchen sehr beliebt. Daher findet man sie in vielen gut ausgestatteten Küche. Zudem produzieren die Schmiede mittlerweile extra Serien für den europäischen Markt.

Hier sind vor allem Kochmesser (Gyuto) und Santokumesser beliebt. Aus diesem Grund gibt es sogar extra Modelle für Linkshänder. Doch ist jedes Exemplar auch ein Stück Tradition. Das spürt man, sobald man es in der Hand hat.

Ein handgeschmiedetes Santoku von Tadafusa mit unbearbeiteter Messerklinge

Schönes Kochmesser von Tadafusa. Die Klingen-Oberfläche ist nach dem Schmieden nicht weiter bearbeitet worden. Ein echter Hingucker und extrem scharf.

Das Besondere an Japanischen Messern

  • Tradition und Handwerk: Viele Exemplare sind handgeschmiedet und wunderschön. Schließlich stecken die Schmiede viel Liebe in die Details, das Design und die Auswahl der Materialien. Hierdurch werden sie zu etwas Besonderem. Selbst die Verpackung des Messers ist zumeist extra passend gestaltet.
  • Extreme Schärfe der Messerklinge: Durch die dünnere Klinge, den speziellen Schliff (15 statt 20 Grad) und den guten Stahl erhalten sie eine extreme Schärfe. Demzufolge ist sie oftmals unübertroffen.
  • Hohe Qualität: Die Griffe und Klingen sind hochwertig, langlebig und oft von Hand hergestellt. Daher hält z.B. ein gutes Damastmesser, was gepflegt wird, fast ein Leben lang.
  • Besonderer Stahl: Die spezielle Technik beim Schmieden und der gute Stahl (z.B. Damastmessern) erzeugt robuste, qualitätsvolle Klingen. Es werden meist mehrere Langen unterschiedlicher Stähle verwendet. So wird die Messerklinge hart und robust.
  • Schönheit: Sie sind immer etwas Besonderes. Die Schmiede stecken viel Arbeit in die Gestaltung und Ausarbeitung. Man kann zwischen Echtholzgriffen mit unterschiedlichen Hölzern wählen. Die Oberflächen können gehämmert, unbearbeitet oder mit einem Damastmuster verziert sein.
  • Stücke für Liebhaber: Besitzer schätzen ihre besonderen Stücke. Aber die Pflege der Messer gehört genauso dazu, wie die Benutzung. Aus diesem Grund gibt es unzähliges Zubehör. Es macht Spaß sich mit der Pflege und Wartung zu beschäftigen.

Auswahl und Einsatzzweck

Es ist wichtig, dass man den richtigen „Partner“ für das Arbeiten in der Küche auswählt. Daher sollte man sich fragen: Möchte ich Gemüse bearbeiten oder Fleisch? Welches Küchenmesser benötigt man für Fisch? Im Artikel zum Thema Messerformen finden Sie wertvolle Tipps und Empfehlungen.

Für jeden Einsatz das geeignete Küchenmesser

  • Japanische Messer für Anfänger: Einsteiger wollen meist zuerst prüfen, welches Produkt ideal ist. Deswegen will man nicht gleich zu viel Geld bezahlen. Trotzdem sollte es eine hohe Qualität haben, damit man nicht enttäuscht ist. Aus diesem Grund ist für den Anfang ein Santoku empfehlenswert. Einerseits lässt sich mit diesem alles verarbeiten und andererseits gibt es günstige Einsteiger-Modelle.
  • Gutes Kochmesser für den Alltag: Im Alltag spielt Handhabung und Reinigung eine große Rolle. Erstens darf die Pflege nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Zweitens sollte es für alle Arten von Schnittgut verwendet werden können. Aus diesem Grund kann man ebenfalls das Santoku oder ein Gyuto empfehlen. Beide sind für Anfänger gut geeignet.
  • Obst- und Gemüsemesser: Es gibt zwei spezielle Typen, welche auf Obst- und Gemüse spezialisiert sind. Mit dem Nakiri lassen sich schnell große Mengen an Gemüse verarbeiten. Das Gemüsemesser mit mehr Tradition ist jedoch das Usuba. Beide sind sich zum Verwechseln ähnlich. Dennoch ist das Usuba schärfer, aber nicht so leicht zu führen.
  • Fleisch: Zum Verarbeiten von Fleisch gibt es zwei Küchenmesser, die gut geeignet sind. Wer Fleisch zuschneiden und Vorbereiten möchte, der sollte sich ein Gyuto zulegen. Es hat eine längere, breite und scharfe Schneide. Wohingegen ein Sashimi Filets hauchdünn schneidet. Der Umgang mit einem Sashimi erfordert jedoch ein wenig Übung.
  • Fischmesser: Wer Fisch zubereiten möchte, für den gibt es zwei Kandidaten. Erstens das kräftige Deba zum zerlegen und filetieren ganzer Fische. Zweitens das Sashimi, um hauchdünne Filets zu schneiden, z.B. für Sushi.

Die wichtigsten Formen und -Arten

Oben wurden bereits die verschiedene Einsatzzwecke vorgestellt. Hingegen lernen Sie in diesem Absatz kurz und knapp die wichtigsten Formen kennen. Im Grunde genommen hat jede ihren eigenen Zweck in der Küche. Dennoch sollten Sie prüfen, ob Sie wirklich von jedem Typ ein Exemplar benötigen. Denn oftmals reichen schon 2 oder 3 verschiedene Küchenmesser aus.

Spar-Tipp: Schauen Sie sich auch Küchenmesser Sets an. Hier können Sie oft Geld sparen!

Viele Details finden Sie auch im Artikel über Messerformen.

Japanische Messerformen: Santoku

Santoku

Das Wort Santoku steht für die „drei Tugenden“: Fisch, Fleisch und Gemüse. Aufgrund der Beliebtheit findet man es in vielen europäischen Küchen.

Es ist bestens für den Alltag geeignet und der Umgang kann schnell erlernt werden. Außerdem ist es bestens für Anfänger geeignet.

Tipp: Kaufen Sie sich gleich einen geeigneten Schleifstein. Denn damit halten Sie die Klinge immer scharf und pflegen sie.

Japanische Messer von Kai Shun: Nakiri

Nakiri

Dies sind Gemüsemesser aus Japan, die beidseitig geschliffen sind. Sie haben eine auffällige Form und sind sehr scharf. Außerdem kann schnell große Mengen an Gemüse oder Obst verarbeiten.

Nakiri sind gut für Einsteiger geeignet, da sie sich einfach führen lassen. Ebenfalls kann man es als Schaufel benutzen. Hierdruch kann man das Gemüse gleich in den Wok befördern.

Das Küchenmesser links stammt aus der Shun Premier Tim Mälzer Serie der Top Marke Kai Europe. Wunderschön und scharf!

Usuba Messer - Japanisches Gemüsemesser

Usuba

Dieses japanische Messer ist ebenfalls für Gemüse. Es ist jedoch nur einseitig geschliffen. Aus diesem Grund sind feinere und schärfere Schnitte möglich. Dennoch muss man sich erst einmal hieran gewöhnen. Trotzdem: Köche, die auf Tradition wert legen, greifen zu diesem Exemplar.

Japanische Gyuto Messer

Gyuto

Diese Messerform gleicht dem europäischen Kochmesser und ist sehr beliebt. Mit der langen und scharfen Klinge lässt sich ideal Fleisch vorbereiten und verarbeiten. Außerdem kann man auch Gemüse mit ihnen schneiden.

Tipp: Denken Sie daran ein gutes Schneidebrett zu kaufen. Hierdurch schonen Sie die Messerklinge!

Japanische Fischmesser: Kai Wasabi Deba

Deba

Das Deba ist ein kräftiges und robustes Fischmesser. Angenommen, Sie wollen Fisch vorbereiten und zubereiten, ist es der perfekte Partner. Denn Sie können problemlos ganze Fische filetieren und sogar Gräten durchtrennen. Trotzdem erfordert die Arbeit ein wenig Übung. Doch das kann man ohne Probleme lernen.

Links sehen Sie ein Deba von Kai Europe Wasabi. Es hat einen speziellen Hygiene-Griff, ist sehr scharf und robust.

 Sashimi Messer sind ideal für die Zubereitung von Sushi geeignet.

Sashimi

Diese Kochmesser kennt man aus jedem Sushi Restaurant. Es sind lange, japanische Messer, mit denen man vor allem Fisch und Fleisch in hauchdünne Filets schneidet.

Durch die spezielle Klinge sind feine und saubere Schnitte möglich. Dennoch erfordert der Umgang ein wenig Übung. Doch davor sollte man nicht zurückschrecken.

Messerpflege und schneidebretter

Japanische Kochmesser sind hochwertig. Sie besitzen oft von Hand geschmiedete Klingen. Aus diesem Grund benötigen sie natürlich die richtige Pflege. Mit anderen Worten: Sie müssen ein wenig Zeit investieren, damit sie ein Leben lang halten. Doch dies lässt sich einfach bewerkstelligen.

Auf dieser Seite finden Sie weitere und ausführlichere Hinweise zur Pflege.

Was benötigt man zur Pflege japanischer Kochmesser?

  • Wassersteine bzw. Schleifsteine: Hiermit schleift man die Messerklinge regelmäßig und erhält so eine optimale Schärfe. Deshalb gehören Sie zur absoluten Basis-Ausstattung. Zudem zählt das Schleifen zur Klingenpflege. Denn wenn die Klinge stumpf ist, kommt es schnell zu Abbrüchen.
  • Schleifhilfen und Schleifsteinhalter: Diese Hilfsmittel helfen Ihnen, wenn Sie noch nicht so viel Erfahrung mit dem Schleifen haben.
  • Pflegemittel, z.B. Öle: Um das Küchenmesser und den Griff zu erhalten, kann man spezielle Öle verwenden. Kamelienöl ist sehr beliebt und auch gut einsetzbar.
  • Aufbewahrung, z.B. Messerblöcke, Einsätze für Schubladen: Der Schutz des Küchenmessers ist sehr wichtig. Deshalb sollte man hier hochwertige Messerblöcke einsetzen. Zudem eigenet sich ein Einsatz für Schubladen ebenfalls gut.
  • Schneidebrett: Die Verwendung eines guten Schneidebretts wird immer wieder unterschätzt. Denn ein gutes Holzbrett schützt die Klinge Ihres japanischen Messers ideal.

Japanische Wassersteine

Typischer japansicher Wasserstein zum Schleifen japanischer Kochmesser. Hier in der Körnung 1000/3000, die für das regelmäßige Schleifen gut geeignet sind.

Japanische Messer
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